Mumbai (Bombay)


Die Wahrzeichen Bombays und die meisten Touristen Ziele liegen ganz im Süden der Stadt, in der sogenannten Island City, und dort wieder ganz im Süden.

Im  Westen der Südspitze vor allem  Girgaum Chowpatty, der Marine Drive teilweise noch mit Art Deco Häuserfront und ganz im Süden das Geschäftsviertel Nariman Point. Die Bucht dahinter ist die Fischermans Bay, wo die Terroristen 2008 mit ihren Schlauchbooten gelandet waren.



  
  

Im Norden des Geschäftsviertels Nariman Point das Regierungsviertel von Maharashtra, Mantralya, sowie der Sitz des Landesparlaments im Vidhan Bhajan.

  

Im Osten der Südspitze der Gateway of India, dahinter die Hafeneinfahrt , mit Blick darauf das Hotel Taj Mahal und ganz in der Nähe die Touristenmeile am Colaba Causeway mit dem Cafè Mondegar und dem Cafè Leopold.

  
  
  

An englische Zeiten erinnert vor allem der Stadtteil Fort, der sich Richtung Norden an Colaba anschließt mit einer Darstellung des alten Forts in der Nähe seines alten Standortes. Auffälligste Gebäude aus der alten Ära die Town Hall, jetzt BMC Building, der Victoria Terminal und die St. Thomas Cathedral. Der Park am Horniman Circle wird auch von den Tradern an der Bombay Stock Exchange (BSE) für die Mittagsruhe geschätzt.

  
  
  

Zwischen Ost und West die ehemaligen Wallanlagen, hier im Bild der Cross Maidan, die "Fashion Street", miiten drin die berühmten Dabha Wallas, der High Court am Oval Maidan wie auch das Hautgebäude der  Universität und etwas weiter ab Flora Fountain.

  
  
  

Als touristische Highlights werden in Reiseführern der Crawfort Market sowie der Chor Market erwähnt, die nördlich des Victoria Terminals liegen. Der Chor Market liegt im Herzen eines Muslimviertels mit dem Chor Market.

  
  
  

Was man als Tourist in Bombay vielleicht noch zu sehen bekommt, sind das Haji Ali Memorial, der LakshmiTempel, den Mumba Devi Temple, die Dhobi Ghats und die Höhlen auf Elefanta, eine Insel im Hafengebiet, die man mit der Fähre erreicht.

  
  
  

Wohl weltweit bekannt sind die Dhaba Wallas von Bombay, die ohne je einen Fehler zu machen Menschen an ihrem Arbeitsplatz mit hausgemachtem Essen versorgen.

  

Die Hauptlast des Verkehrs ruht auf dem Local Train, seit Ende 2008 nach und nach mit einer neuenGeneration von Zügen, den Best Bussen, den Taxis und - nur im Norden auf dem Festland - den Motorrickshaws.

  
  
  

Als Gegengewicht gegen das hohe Verkehrsaufkommen dienen die penibel gepflegten gärtnerischen Anlagen auf Verkehrsinseln sowie die Parks, in denen man sich ausruhen und picknicken kann.

  
 

Die nördliche Island City ist geprägt durch die Cotton Mill Region, besser gesagt, was davon übrig geblieben ist, sowie moderne Wohngebäude und zunehmend Einkaufszentren, Malls, die auf dem Gelände geschlossener Mills errichtet worden sind. Am nördlichsten Ende des Islands liegt der weltbekannte größte zusammenhängende  Slum Asiens,  Dharavi.

  
  

Oberhalb des Mahim Creeks, der die Insel vom Festland trennt, liegen die Suburbs. Gleich  hinter dem Creek und seit 2010  mit dem Auto über eine Hängebrücke  zu erreichen, liegt Bandramit der größten Kathedrale Bombays, Mount Mary, seinem nicht nur von wäschewaschenden Frauen geschätzten Strandabschnitt, dem Bandstand, sowie dem neben Nariman Point bedeutendsten Bürokomplex Bombays, dem Bandra-Kurla Complex.

  
  

In den Suburbs bis zur nördlichen Grenze trifft man oft das Nebeneinander von Wohnblocks der Mittelklasse und verschiedenen Stufen von Slums an.

  

Die weitere Umgebung Bombays.


In einer der letzten grünen Lungen liegt südlich des Sanyai Gandhi National Prkks und von der Urbanisation bedroht die Aarey Milk Kolonie, neben vielen Privaten Genossenschaften das städtische Gelände zur Versorgung der Stadt mit Milch.

  
  

Auf einer Halbinsel, die sich im Westen Bombays an der Arabischen See von Andheri/Versova bis an die nördliche Grenze Bombays erstreckt, erinnert die Landschaft an die Zeit, als Bombay noch aus 7 Inseln bestand. Dort, zum Beispiel an der Manori Beach,  sind vor allem Kolis zuhause, die Nachfahren des uralten Fischervolks von Bombay.

  
  
  
 

Arbeitswillige aus den Slums warten auf Arbeitgeber. Sie werden im Haus- und Straßenbau eingesetzt.

  
  

Einer der letzten grossen Nationalparks der Welt innerhalb der Grenzen einer Stadt ist der Sanjay Gandhi National Park, in dem zahlreiche Leoparden zuhause sind,die immer wieder mal für Schlagzeilen sorgen, wenn  ihnen Menschen zum Opfer gefallen sind. Mittendrin im Park die Kanheri Caves, ein buddhistischer Höhlenkomplex mit Versammlungsräumen sowie einfachen Wohnhöhlen. Einige wenige, vom Verfall bedrohte Skulpturen warten auf den Besucher.  Jeder Höhlenkomplex in Indien hat seine Affenpopulation.

  
  
  

Festivals in Bombay

Holi, Bonfire und Opfergaben unter dem mythologischen Kesariya Baum, von dem
Krishna die orangen Blüten genommen, daraus ein Pulver gemixt und über die Gopis gestreut haben soll, das dann am nächsten Tag die Szenerie beherrscht bis zum großen Abwasch am Chowpattie Strand.

  
  
  

Ganesh Chaturthi    

Im August/September, und damit nicht selten im Monsunregen, begeht ganz Indien und in großem Stil vor allem Bombay Ganesha Chaturthi, auch Ganpati genannt, das Fest zu Ehren des wohl wichtigsten Gottes der Inder, Ganesha, Sohn  Shivas und seiner Frau Parvati. Was ursprünglich ein häusliches Fest war, zelebriert um den Gott zu ehren, ohne den nach indischer Lesart nichts ging im täglichen Leben,  wurde 1892 zu einem öffentlich gefeierten Fest, eingeführt durch Lokmanya Tilak, um so ein öffentliches Forum für den Freiheitskampf zu schaffen. Theater- und Gesangsvorführungen wurden genutzt, um Freiheit als Geburtsrecht zu propagieren.
Zumindest jeder hinduistische Haushalt legt sich für die Tage des Festes, das 10 Tage lang dauert, eine Figur des kleinen Dickerchens mit dem Rüssel zu, bringt ihn in das Haus und übergibt ihn spätestens am  11., dem großen Abschlußtag, dem Meer oder einem anderen Gewässer. Halb Bombay nutzt dafür die Back Bay am Girgaum Chowpatty, wo man sich nach dem FareWell für Ganesha , getrennt nach Geschlechtern, in eine lange Schlange einreihen kann, an deren Ende ein "Vada Bao", eine Spezialität von Bombay, verschenkt wird.

  
  
  
  

Impressionen

  
  



Wird fortgesetzt.