Reise nach Jammu und Kashmir über Chandigarh, Amritsar, Srinagar, Leh im Hochland des Ladakh, und zurück über Manali und Shimla.


Mit Bahn und Bus nach Chandigarh, der gemeinsamen Hauptstadt von Haryana und des Punjab. Letztlich von Corbusier schachbrettartig und mit weit auseinandergezogen Häusern, die hinter üppigem Grün kaum auszumachen sind , angelegt, erinnern nur Rickshaws und Busse an eine indische Stadt. Im Bild das noch menschenleere Shopping Center, Open Air Büros der Notare unter den Arkaden eines Gebäudes der Real Estate Agents, der High Court sowie der zentrale Fußgängerweg von der Busstation zum Shopping und Büro Zentrum, der Sakhan Lake und je ein Motiv aus dem Bougainvillea und Rock Garden.


  
  
  
  

In Amritsar

war - im Vorübergehen - nur der Golden Temple von Interesse.


  

Weiter geht es nach Srinagar im "shared Jeep". Die rund 1500 m hoch gelegene Sommerhauptstadt von Jammu und Kashmir ist nur über eine einzige, von Höhenzügen gesäumte Straße erreichbar. "Punctures" sind überall in Indien die Regel, unzählige kleine Reifenwerkstätten am Weg sind darauf eingerichtet.

  
 

Srinagar

liegt in einem weiten, fruchtbaren Tal, das in größerer Entfernung von 6000ern  des Himalaya umgeben ist, Hauptanziehunspunkt der Dal Lake, an dem hunderte Hausboote  auf Touristen warten. Am Ostende des Sees zwei der Mughal Gardens - im Bild der Nishat und Shalimar Bagh -, die in ganz ähnlicher Weise angelegt sind.

  
  
  

An einem Seitenkanal herrscht Sonntagsstimmung. Doch die Ruhe täuscht.

  

In der Stadt herrscht Ausnahmezustand, die Kashmir Times berichtet.

  
  

In der Folge blieben alle Geschäfte geschlossen, vor allem in der Altstadt, in der die Unruhen ausgebrochen waren, auch im Zentrum der Neustadt, auf dem Lal Chowk dazu eines der gepanzerten Fahrzeuge in der Stadt.

  
  

Weiter geht die Fahrt rein in den Himalaya, mit seinen abenteuerlichen Serpentinen die einzige Zugangsstraße nach Leh über Kargil, dessen Ortsname an den 1998 von Pakistan angezettelten Kargil Konflikt erinnert, schließlich über den rd 5300 m hohen Fotu Paß  wieder runter auf etwa 3500 m Höhe nach Leh, der Hauptstadt von Ladakh auf der Hochebene von Jammu und Kashmir.

  
  
  
  
  
  
  
  

Nach 16 Stunden Fahrt kommt, schon im Abendlicht, das Industal in Sicht, in dessen Bereich Leh gelegen ist. Nach nochmals abenteuerlicher Abfahrt - der zweite Zugang nach Leh mit dem Flugzeug scheint nicht weniger gewagt - ist Leh erreicht. Der City Palace oberhalb der Stadt gewährt einen guten Überblick über die von 6000ern umgebenen Kleinstadt.

  
  
  

Leh hat keine "sights" in ihren Mauern, vielleicht abgesehen vom City Palace. Was beeindruckt, ist die Ruhe, mit der das Leben in der Stadt abläuft.

  
  

Was immer sie tun, die Menschen haben Zeit dabei (von rangelnden Schuljungs einmal abgesehen).

  
  
  

Ladakh ist gespickt mit Klöstern, drei davon ohne groüen Aufwand von Leh aus zu erreichen. Das Kloster Spittuk in unmittelbarer Stadtnähe, nicht offen für Publikumsverkehr, gibt den Blick frei auf das Tal, das zum Indus hinunterführt. In Tiksay dagegen wird die morgendliche Puja mir enschließendem Frühstück unter Beteiligung der Öffentlichkeit zelebriert. Die Hornisten auf dem Dach des Klosters laden dazu ein. Im Kloster Hemis werden in einem Anbau Exponate aus dem Kloster zur Schau gestellt, der Puja Raum ist jeweils nach dem Frühstück zur Besichtigung freigegeben.

  
  
  
  

Die einzige Straße raus aus Ladakh Richtung Himachal Pradesh führt durch Hochland eingegrenzt von 6000ern und schließlich über den schneebedeckten, nur für drei Monate des Jahres geöffneten Paß runter nach Manali.

  
  
  
  

Ganz unten angekommen geht es aber unerwartet und in steilen Serpentinen wieder aufwärts und auf einer erneuten Paßhöhe in 4000 m Höhe plötzlich Skibetrieb wie in der Schweiz. Manali veranschaulicht diesen Vergleich durchaus.

  
  

Shimla

Auf einer Hügelkette 2200 m hoch über dem Meeresspiegel liegt Shimla, die ehemalige Sommerresidenz der Engländer. Das Gebäude des Viceroy sowie viele andere Häuser vermitteln heute noch das Flair von damals. Allerdings ist die vormalige Hillstation mit seinen an den Hang "geklebten" Gebäuden inzwischen zur Stadt angewachsen.

  
  
  
  
  

Der einzige wirkliche Anziehunspunkt Shimklas dürfte die Mall sein, die Einkaufsstraße im der Altstadt. Old Shimla ist weitgehend autofrei. Das erfordert "special means of transportatin".

  
  
  

Mit dem "Toy Train" mit Tempo 11 Std/km runter zum Anschlußzug nach New Delhi/Bombay endet der eigentliche Teil der Reise.